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  Roboter denken in der Zukunft
17.12.2004
 
 

Roboter gelten in der Regel noch als eher beschränkt und unkreativ. Doch künftig sollen sie intelligent und flexibel werden. Im MACS-Projekt der Europäischen Union bringt ein internationales Forscherteam ihnen funktionsorientiertes Denken bei. Die Roboter von morgen sollen wie Menschen lernen und Probleme lösen können.

Um einen flexiblen Roboter zu entwickeln, haben Fraunhofer-Forscher nun mit KURT 3D einen Roboter in der Planung, dem funktionales Denken beigebracht werden soll. In einer Art Spielzimmer soll KURT 3D mit einem magnetischen Greifarm und Metallbausteinen experimentieren, um die Steuerungssoftware "anzulernen" und seinen Aktionsradius zu erweitern.
Flexibilität und Intelligenz sind deswegen die grössten Probleme bei der Programmierung von Robotern. Um zu erkennen, ab wann eine Maschine wirklich intelligent sei, könne man die Flexibilität als Kriterium nehmen, sagte Dr. Erich Rome, Abteilungsleiter am Fraunhofer-Institut für Autonome Intelligente Systeme AIS und Leiter des EU-Projekts "Multi-sensory Autonomous Cognitive Systems Interacting with Dynamic Environments for Perceiving and Using Affordances" (MACS). Roboter würden im Gegensatz zu Menschen immer objektorientiert arbeiten und nicht am Ergebnis orientiert. Das Projekt wird mit 1,9 Millionen Euro von der EU gefördert.

 
     
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